Tagesgeschehen vom Freitag, 5. Juni 2026
Sitzungszeit am Freitagvormittag
„Wie die SJK tickt“ - Grußwort von Superintendentin Dorothea Lorenz
Mit Dank für die Einladung zur OJK versuchte Superintendentin Dorothea Lorenz aus der Süddeutschen Jährlichen Konferenz (SJK) zunächst ohne Umschweife zu erklären, „wie die SJK tickt“ und in den letzten Jahren ihres Changeprozesses (umfassender begleiteter Veränderungsprozess) zu Entscheidungen kam. Hintergrund waren die Bemühungen um Digitalisierung auf Ebene der Regionalkonferenz (früher Zentralkonferenz), die sich momentan auf verschiedenem Sach- und Finanzierungsstand zwischen den deutschen Konferenzen befinden.
Sup. Lorenz berichtete weiter von dem fast abgeschlossenen Regionalisierungsprozesses im Rahmen der o.g. Veränderung: 120 Bezirke sind auf 27 Bezirke verändert wurden, die Zusammenschlüsse wurden teils unterstützt, teils von den Kollegen selbst bewältigt. Nun ist Zeit zum Durchatmen und Gelegenheit zum nächsten wichtigen Punkt, der missionarischen Erneuerung. Dabei spielt vor allem die Zielgruppenfrage eine Rolle: Welche Menschen sollen die Gemeinden in den Blick nehmen? Ist das, was wir uns in unseren Gemeinden wünschen, wirklich das, was wir leisten können oder was Gott uns zeigen will? Denn eine weitere Selbstverpflichtung von SJK-Change ist: jeder Bezirk startet ein neues frisches Projekt, um die Strahlkraft seiner Gemeinschaft und Botschaft zu erhöhen.
KFK-Grundsätze
Der Vorsitzende der Kommission für Finanzen und Kircheneigentum der OJK (KFK) Stephan Ringeis stellte ein Grundsatzpapier zum Haushalt vor.
Im Bereich Anteilesystem betonte er, dass Bezirke immer einen Anteil zu den Gesamtpersonalkosten der OJK (Haupt- und Nebenamtliche in verschiedenen Anstellungsverhältnissen und Verwaltungsangestellte) leisten und nicht „ihren eigenen Pastor“ finanzieren.
Hinsichtlich der Personalkosten sollen die Gehälter an die Gehaltstabelle der Regionalkonferenz angeglichen werden – Gremien und Verantwortliche betrachten es als nicht länger zumutbar, den finanziellen Status quo durch Gehaltsverzicht zu ermöglichen.
Hinsichtlich kircheneigener Immobilien wird ein Kulturwandel angestrebt: Bezirke sollten bei der Finanzierung ihrer Immobilien nicht mehr an die Substanz gehen, sondern angemessene Rücklagen bilden. Wo sie akute Hilfe benötigen, sind KFK und Superintendenten natürlich ansprechbar. Verkaufserlöse aus Immobilien sollen regelbasiert auch zur Finanzierung der jährlichen Pensionsverpflichtungen genutzt werden, damit die Gemeinden wieder mehr Spielraum für ihre Arbeit und auch für Transformationsprozesse gewinnen. Kreative Ideen zur Umnutzung von Immobilien und sinnvolle Wertsteigerung funktioneller und passender Gebäude werden gern unterstützt, Ideengeber kann die KFK aber kaum sein.
Statistikzahlen der OJK - Bericht Anita Grau
Konferenzstatistikerin Anita Grau (Kooperationsraum Dresden) verwies auf die Kennzahlen der OJK. Nach wie vor steigen Einnahmen und Rücklagen trotz Geberschwund. Anita Grau betonte: dafür sind wir allen regelmäßigen GeberInnen sehr dankbar!
Andererseits betonte sie auch den verantwortungsvollen Balanceakt, den die KFK immer wieder hinsichtlich Anträgen auf Anteileminderung zu leisten hat: denn eine Senkung für einen Bezirk bedeutet eine Steigerung für alle anderen. Das Solidarsystem ist wichtig, aber immer schwerer zu leben. Außerdem regte Grau eine Überarbeitung der Kennzahlen an, um ein differenzierteres Bild auf das (nicht nur finanzielle) Potential von Bezirken zu werfen: beispielsweise könnten Gliederzahl und tatsächliche Gottesdienstbesucherzahl ins Verhältnis gesetzt werden, ebenso der Anteil von Gliedern und Angehörigen im Kern der Gemeinde oder die Alterskohorte eines Bezirks.
„Fülle und Mangel zugleich“ – Bericht des Konferenzschatzmeisters
Fülle und Mangel zugleich – so nimmt Schatzmeister Jörg Ringeis die EmK aus seiner Perspektive als Schatzmeister wahr.
Er führte dies aus, indem er den Jahresabschluss 2025 der OJK vorstellte. Auf Einnahmenseite benannte er als Großposten die Konferenzanteile, die gesteigerten Mietanteile (10 auf 15 Prozent), eine große Einzelspende als Grundlage für Inflationsausgleichzahlungen, die noch immer bestehende Konferenzfinanzhilfe und eine stabile Rücklage. Auf Ausgabenseite waren u.a. die Personalkosten leicht gesunken (Wegfall von Personalstellen), es gab günstige Konferenzkosten aufgrund des sehr hohen ehrenamtlichen Engagements bei der OJK 2025 im Sehmatal. Ein Großteil des OJK-Haushaltes wird nach wie vor für Personal ausgegeben.
Insgesamt schließt der Haushalt mit einem Plus ab, was dankbare erleichterte Rückmeldungen auslöste.
Jörg Ringeis räumte ein, dass dieses Plus auch durch überhöht pessimistische Schätzungen der letzten Jahre entstand. Hier befindet sich die KFK im Lernprozess.
(KPO)
Digitalisierung – wie geht’s weiter und voran?
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der KFK ist die verantwortliche Prüfung des Digitalisierungskonzeptes der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland. Im Grundsatz begrüßt die KFK den digitalen Ausbau unserer Kirche. Entsprechende Standards anbieten, Arbeitsmittel für Vernetzung bereitstellen, Gerechtigkeit im Blick auf Kommunikation und Vernetzung herstellen – das sind wesentliche Punkte. „Auf den Zug aufspringen und ihn nicht verpassen“, so formulierten es Stephan Ringeis (Vorsitz KFK) und Jörg Ringeis (Schatzmeister). Dennoch, so machten beide in einer gut vorbereiteten Präsentation deutlich, müssen Umfang und Finanzierung der Digitalisierung der Arbeitsweise und dem Format der Gemeinden und Bezirke in der OJK entsprechen. Die KFK hatte deshalb den Bedarf und finanzielle Möglichkeiten im Januar 2026 über eine Umfrage an alle Bezirke geprüft.
Unter anderem ergab sich daraus der folgende Antrag der KFK an die Konferenz:
Die KFK hat sich intensiv mit den Anträgen der AG Digitalisierung befasst. Die KFK kann den Anträgen in der vorliegenden Form nicht zustimmen. Nach Austausch mit der AG Digitalisierung und in enger Abstimmung mit der NJK (Norddeutsche Jährliche Konferenz) wurden unsererseits mögliche Ersatzanträge formuliert. Diese Überlegungen konnten noch nicht mit der AG Digitalisierung diskutiert werden.
Die KFK kann der OJK aus diesem Grund keine Anträge zum Beschluss vorlegen. Auf Grundlage der Entwürfe der Ersatzanträge gilt es in Abstimmung mit der NJK das Gespräch mit der AG Digitalisierung fortzusetzen. Der KVR (Konferenzverwaltungsrat) der OJK wird ermächtigt nach Vorlage der KFK zu beschließen.
Beide Anträge wurden mehrheitlich so beschlossen. Die Konferenzmitglieder danken den Mitgliedern in der AG Digitalisierung und in der KFK für ihre engagierte Arbeit; benennen aber auch schmerzlich die Situation, dass die Regionalkonferenz Deutschland keinen einheitlichen gemeinsamen Weg findet. Ziel des Antrags sei aber, dass wir im Blick auf die Digitalisierung möglichst als Regionalkonferenz gemeinsam vorangehen, deshalb muss der KVR (Konferenzverwaltungsrat) gemeinsam mit der KFK weitere Schritte entscheiden und umsetzen.
Grußwort aus der MSE-Konferenz
Mit einem Grußwort sprach Lea Hafner (Schweiz), Konferenzlaienführerin der Konferenz Mittel- und Südeuropa der Evangelisch-methodistischen Kirche, die OJK an. Seit 8 Jahren bekleidet sie diese Position gemeinsam mit ihrem Mann. Sie beobachtet ähnliche Themen und Herausforderungen der OJK auch in der MSE-Konferenz: „Kirchenglieder laufen davon“, so eine schweizerische Pressemeldungen. Anpassung ist daher nötig, z. Bsp. durch Reduktion der Standorte. Trotzdem gilt: „Ein Schatz sind unsere Immobilien.“ Lea Hafner sagte dies mit einem frohen Lächeln.
Und auch Mut-Volles, ja Wunder-Bares, gäbe es an so vielen Stellen! Der Weg des Miteinanders innerhalb der MSE-Konferenz zeige dies. „Versöhnte Vielfalt – in diesem Motto üben wir uns noch, uns gelingt es aber immer mehr!“
Mit einer Einladung in die Schweiz endete Lea Hafner, denn dort sei „Netz-Kirche“ und „Schlager-Kirche“ zu erleben. Wer also in den Sommerferien noch nichts vorhat, kann „Kirche anders!“ in der Schweiz entdecken.
Mittagsgebet
Jeden Freitag zur Mittagszeit wird in Plauen in ökumenischer Verbundenheit das Versöhnungsgebet der Nagelkreuzgemeinschaft Coventry gebetet.
Das Nagelkreuz von Coventry steht als Zeichen der Versöhnung und des Friedens an vielen Orten der Welt. Unter diesem Kreuz stellen sich Menschen der Aufgabe, Gegensätze zu überbrücken und nach neuen Wegen in eine gemeinsame Zukunft zu suchen. Seit 2021 ist die Ökumenische Nagelkreuzgemeinschaft Plauen offiziell in die Internationale Nagelkreuzgemeinschaft von Coventry aufgenommen.
Deshalb lud Wolfgang Gries, Gemeindemitglied der Erlöserkirchgemeinde Plauen, die Konferenz ein, mit den geprägten Worten der Nagelkreuzgemeinschaft zu beten. Mit vollem und mehrstimmigem Gesang schloss die Konferenz dieses intensive Mittagsgebet ab: „Lobsingt ihr Völker alle, lobsingt und preist den Herrn.“
(MTR)
Sitzungszeit am Freitagnachmittag
Kommission für Finanzen und Kircheneigentum
Tobias Buschbeck berichtete für die Kommission für Finanzen und Kircheneigentum aus einem Arbeitsfeld, das derzeit niemand ernsthaft mit „langweiligem Zahlenschieben“ verwechseln dürfte. Der Bericht machte deutlich: Die OJK steht finanziell und strukturell unter erheblichem Druck, bleibt aber handlungsfähig. Steigende Konferenzanteile, angespannte Bezirksfinanzen, viele Immobilien bei weniger Menschen und die Frage nach einem verantwortlichen Umgang mit vorhandenem Vermögen bildeten den Hintergrund zahlreicher Beratungen. Dabei versucht die KFK, nicht nur Mangel zu verwalten, sondern Spielräume zu eröffnen.
Verschiedene Ordnungen wurden überarbeitet und in der Kommission angenommen, darunter Regelungen zur KFK, zur Kirchenbaukasse und zu Zuschüssen aus dem Fonds zur Förderung sozialdiakonischer Aktivitäten in Gemeinden der OJK. Auch die Ordnung der Unterstützungskasse wurde an die Regelungen der Regionalkonferenz angepasst – verbunden mit erweiterten Möglichkeiten der Unterstützung Hauptamtlicher.
Ein wichtiges Thema bleibt die Suche nach einem neuen Schatzmeister. Jörg Ringeis wird seine Beauftragung zur Konferenz 2026 zurückgeben. Ihm galt ein herzlicher Dank für seine Arbeit, seine feinfühlige Art und sein großes Engagement mit viel Herzblut. Die Beauftragung bleibt bis zur Neubesetzung vakant.
Bei den Konferenzanteilen wurde deutlich, dass die KFK die Zahlen immer wieder neu in den Blick nimmt. Notwendige Steigerungen sind ebenso präsent wie die Belastungsgrenzen der Bezirke. Viele Bezirke haben die Erhöhungen tapfer mitgetragen; der Dank dafür soll ausdrücklich weitergegeben werden!
Im zweiten Teilbericht ging es unter anderem um die Erhöhung des Stellenumfangs des Referenten für Finanzen und Ehrenamt, um verschiedene Einzelvorgänge aus Bezirken und um den Verkaufsprozess von Schwarzenshof. Der Verkauf des gesamten Objektes an Hoffnungsträger e.V. wurde erläutert; ein angemessener Preis sei vereinbart, die Übergabe ist zum 1. Juli 2026 vorgesehen. Erfreulich war zudem, dass zuvor beantragte Fördermittel für Erneuerungen noch abgeschöpft werden konnten. Trotzdem blieb spürbar: Schwarzenshof ist nicht einfach ein Objekt in einer Bilanz. Im Plenum wurde auch Trauer über den Abschied von diesem Ort geäußert. Zugleich soll der Prozess der Abwicklung innerkirchlich aufgearbeitet werden, um aus den Erfahrungen zu lernen und künftige vergleichbare Herausforderungen besser bewältigen zu können.
Zur Haushaltsplanung 2026 berichtete anschließend wieder Jörg Ringeis. Auch hier wurde deutlich, dass die gestiegenen Herausforderungen der Bezirke gesehen werden. Nur bei wenigen Bezirken mussten die Konferenzanteile nochmals angepasst werden. Der Mietanteil für vermietete Immobilien, der an die Konferenz abgeführt wird, wurde von 15 auf 20 Prozent erhöht.
Bei den Personalausgaben ist vorgesehen, die Gehälter zum 1. Juli 2026 und zum 1. Januar 2027 weiter in Richtung der Gehaltstabelle der Regionalkonferenz anzuheben. Insgesamt wurde eine positive Entwicklung erkennbar – allerdings keine, bei der man sich schon entspannt zurücklehnen könnte. Es bleibt weiterhin genug zu tun.
Kirchenbaukasse
Unter dem Punkt Kirchenbaukasse ging es um den Jahresabschluss 2025 und die überarbeitete Ordnung der KBK. Die Kirchenbaukasse bleibt ein wichtiges Instrument, um Bauvorhaben, Darlehen und Rücklagen im Bereich der OJK zu verwalten. Der Jahresabschluss wurde von der KFK beraten und einstimmig angenommen.
Weltmission und internationale Zusammenarbeit Freundeskreis
Olav Schmidt und Diana Wolff berichteten von der Weltmission und dem zugehörigen Freundeskreis. Der schriftliche Bericht zeigt eine international gut vernetzte EmK-Weltmission, die ihre Arbeit zugleich neu sortiert: Partnerschaften sollen gestärkt, Mitarbeitende besser begleitet und Projekte transparenter gestaltet werden. Neue Einzelprojekte werden künftig nicht mehr aufgenommen; stärker im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Partnerkirchen.
Im Plenum wurde deutlich: Weltmission ist mehr als ein Spendenzweck – sie erinnert daran, dass wir Teil einer internationalen Kirche sind. Olav Schmidt griff dabei auch die Frage auf, ob man heute überhaupt noch „Mission“ sagen dürfe, und erzählte von eindrücklichen Gemeindebesuchen und Gottesdiensten, in denen Menschen neu zum Glauben fanden.
Das Jahresthema 2026 der EmK Weltmission lautet „Vereint in Christus. Vereint im Gebet“ und nimmt das Vaterunser in den Blick. Das Material zu „Kinder helfen Kindern“ soll in den nächsten Wochen in die Gemeinden kommen. Außerdem wurde auf die Missionsfreizeit vom 20. bis 25. Oktober 2026 in Bad Blankenburg unter dem Titel „Raum gewinnen“ hingewiesen. Am Ende stand ein herzlicher Dank für alle Unterstützung – finanziell, im Gebet, im Mitdenken und Mitfiebern.
Grußwort von Mairo Anthony
Mairo Anthony überbrachte Grüße aus dem Norden Nigerias und gab einen kurzen Einblick in ihren bisherigen Weg. In Nigeria war sie als Pastorin tätig und unterrichtete Systematische Theologie. Zugleich habe sich ihr Horizont durch die Beschäftigung mit Gender Studies erweitert. Besonders die Unterdrückung von Frauen beschrieb sie als großes Problem in Nigeria, dem sich auch kirchliche Arbeit widmet. Ihr Thema sei deshalb das christuszentrierte Arbeiten mit Männern und Frauen. Deutschland erlebe Mairo Anthony inzwischen als eine zweite Heimat. Sie sei herzlich willkommen geheißen worden und freue sich besonders auf den Frauennachmittag der OJK.
AG Frauenwerk
Christina Posdzich und Eva-Maria Putzke berichteten für die AG Frauen in der OJK. Der Bericht zeigt eine verlässliche Arbeit mit Fastenfreizeiten, Begegnungswochenenden, Mutter-Kind-Auszeit und dem Frauenbegegnungsnachmittag auf der OJK. Die Angebote leben von kleinen Vorbereitungsteams, Spenden und Türkollekten aus den Gemeinden. Auf RK-Ebene gibt es derzeit offene Leitungsfragen; administrative und finanzielle Aufgaben wurden übergangsweise neu verteilt. Wichtig bleiben Unterstützung, Gebet und die Frage, wie das Frauenwerk künftig gut weitergeführt werden kann. Zugleich wurde herzlich zum Gottesdienst des Frauenwerkes am Sonnabend eingeladen.
(PWE)
Mehr sehen als ist
„Gedenken - Danken - Begrüßen“ - unter diesem mittlerweile traditionellen Überschrift versammelten sich die Konferenzgemeinde und viele Gäste, um sich an treue Weggefährten zu erinnern, Jubilaren zu danken, Menschen dankbar aus ihrem Dienst zu verabschieden, und Menschen zu begrüßen, die den Weg der Konferenzgemeinde ab jetzt teilen.
Die „Fanfare“ von Telemann war die angemessene Eröffnung. Ein Kernsatz aus dem Hebräerbrief (11,1+2) war Wegweisung für den Abend gleich zu Beginn: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Unter der Leitung von Superintendent Mitja Fritsch und Superintendent Dr. Thomas Roscher machte sich die Konferenzgemeinde auf eine interessante Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Pastor Thomas Röder (Crottendorf) sprach für die Jubilare die Konferenzgemeinde an. Er sei mit großer Dankbarkeit erfüllt für eine Kirche, in der er immer seine Berufung leben konnte und die ihn und seine Familie immer gut versorgte. Die Gemeinde grüßte er mit einem Wort aus dem Römerbrief (15,13): „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.“
Gedenken der Verstorbenen - die Konferenzgemeinde erinnerte sich an treue Weggefährten
Pastor i. R. Horst Sterzel
Pastor i. R. Gerhard Förster
Pastor i.R. Helmuth Seifert
Pastorenehefrau Christa Groschupf
Pastorenehefrau Marianne Rögner
Pastorenehefrau Renate Barth
Pastorenehefrau Anneliese Tröger
Pastorinnenehemann Ulli Küchler
Pastorenehefrau Annemarie Bohlmann
Pastorenehefrau Annemarie Hensel
Danken - Ende des aktiven Dienstes in unserer Kirche
Bischof Werner Philipp entpflichtete vom Dienst und segnete für den neuen Lebensabschnitt:
Christin Eibisch (Ruhestand)
Franziska Demmler (ehrenhafte Lokalisierung)
Danken - Ende einer besonderen Aufgabe oder Beauftragung in unserer Konferenz
Ina Rothe - Beendigung Mitarbeit im Gemeindedienst
Jörg Ringeis - Beendigung Beauftragung Konferenzschatzmeister
Stephan Ringeis - Beendigung Beauftragung Öffentlichkeitsarbeit der OJK
Sebastian Mann - Beendigung Mitarbeit im Vorstand des KJW-Ost
Hendrik Walz - Beendigung Mitarbeit im Vorstand des KJW-Ost
Danken - Ende der Zugehörigkeit zur Jährlichen Konferenz
Cornelia Günther - vom Bezirk Annaberg
Reinhard Blechschmidt - vom Bezirk Bockau/Albernau
Anita Grau - vom Bezirk Dresden-Emmaus
Günther Posdzich - vom Bezirk Dresden-Ost
Thomas Schot - vom Bezirk Eibenstock
Jörg Fischer - vom Bezirk Netzschkau
Gerold Hinke - vom Bezirk Oberlausitz
Matthias Kühlein - vom Bezirk Reichenbach
Sigrun Guderle - vom Bezirk Schwarzenberg
Michael Morgenroth - vom Bezirk Sehmatal
Elke Schmidt - vom Bezirk Thüringen Süd-Ost
Annett Richter - vom Bezirk Zwickau
Uwe Münzner - vom Bezirk Wilkau-Haßlau
Danken - Ende einer besonderen Leitungsaufgabe
Reinhard Blechschmidt - Konferenzlaienführer
Danken - Jubilare im pastoralen und gemeindepädagogisch – hauptamtlichen Dienst:
Karl-Friedrich Siebert - 70 Jahre
Thomas Röder - 60 Jahre
Sebastian Ringeis - 50 Jahre
Petra Iffland - 40 Jahre
Werner Philipp - 40 Jahre
Christian Posdzich - 25 Jahre
Danke - Jubiläen im Ehrenamt als Laienmitglied der Konferenz
Uwe Münzner - 15 Jahre
Steffen Landrock - 15 Jahre
Jörg Fischer - 15 Jahre
Elke Schmidt - 15 Jahre
Annett Richter - 15 Jahre
Wertschätzung der Gemeindearbeit
In Berga wurde das Gebäude, in dem wir zur Miete waren, entwidmet.
In Remptendorf wurde das Gebäude verkauft.
In Dresden-Bühlau haben sich die Geschwister von der Friedenskirche verabschiedet und sind seit einiger Zeit in guter Gemeinschaft mit den Geschwistern der Zionskirche verbunden. Die Friedenskirche wird bereits seit längerer Zeit von einer ukrainisch-orthodoxen Gemeinde genutzt. Daraus ergeben sich mögliche Perspektiven für die zukünftige Nutzung.
In Werdau steht der Verkauf unseres Kirchengebäudes bevor. Die Gemeinde trifft sich im örtlichen Klinikum.
Die Bezirkskonferenz Mittelsachsen hat beschlossen, den Standort Augustusburg sowie den Predigtplatz Flöha loszulassen und die Gemeindearbeit an beiden Orten zu beenden. Die Geschwister vor Ort sind auf gute Weise mit der Erlöserkirche in Chemnitz verbunden.
Die Bezirkskonferenz Schwarzenberg hat beschlossen, die Standorte Neuwelt und Breitenbrunn loszulassen. Die Geschwister vor Ort wissen sich den Gemeinden in Antonsthal und Schwarzenberg in guter Gemeinschaft. Darüber hinaus bestehen wertvolle ökumenische Kontakte und Verbindungen.
Die Bezirkskonferenz Schneeberg hat beschlossen, den Standort Weißbach loszulassen und die Arbeit vor Ort zu beenden. Die Geschwister vor Ort wissen sich auf gute Weise verbunden mit den Geschwistern in Schneeberg - Neustädel und der Auferstehungskirche Schneeberg.
Begrüßen - Für neue Dienste wurden beauftragt bzw. bestätigt:
Lokalpastor Dr. Holger Belke - zum Verbleib in der Konferenz
Olaf Bogdan - Mitarbeiter im Gemeindedienst
Axel Hertler - Laiendelegierter DD-Immanuel
Corinna Kluge - Laiendelegierte Zschorlau
Pastor Christian Posdzich - Beauftragt mit der Öffentlichkeitsarbeit in der OJK
André Günther - Konferenzlaienführung ab JK 2027
Anke Lober - Distriktlaienführung ZD
Dr. Christiane Fritzsch - Distriktlaienführung ZD
Thomas Vogel - Distriktlaienführung DD
Torsten-Michael Ufer - Distriktlaienführung DD
Am Ende eines kurzweiligen Abends, musikalisch gestaltet von Katrin Nürnberger (Klavier/Orgel), Salome Weis (Sologesang), dem Flötenkreis der Erlöserkirche sowie dem Chor des Vogtlandkonvents unter Leitung von Jens Badstübner, stimmte die Gemeinde in das Lied „Gott baut ein Haus, das lebt“ ein. Dankbares Gedenken, fröhliches Feiern und neue Gesichter im Dienst oder neuen Aufgaben machte Freude. Das, was gesehen werden konnte, stimmte schon zuversichtlich. Wie soll es erst sein mit dem, was man nicht sieht.
Gerold Hinke, Thomas Schott, Uwe Münzer, Reinhard Blechmidt, Michael Morgenroth, Günter Posdzich, Anita Grau, Sigrun Guderle, Elke Schmidt, Cornelia Günther, Matthias Kühlein, Annett Richter, Jörg Fischer (v.l.n.r.)
Olaf Bogdan, Axel Hertler, Pastor Christian Posdzich, Lokalpastor Dr. Holger Belke, Dr. Christiane Fritzsch, Thomas Vogel, Corinna Kluge, André Günther, Torsten-Michael Ufer, Anke Lober (v.l.n.r.)
Am Abend noch einmal Sitzungszeit
Vorschlagsausschuss
Nach einem langen Sitzungstag führte am Abend Günther Posdzich durch die gut vorbereiteten Listen des Vorschlagsausschusses. Für fast alle zu besetzenden Stellen konnten Nachfolger gefunden werden; lediglich eine zweite Stelle im Vorstand des KJW blieb unbesetzt.
„Mit einem Lächeln“ ließ sich Marcel Tappert zu einer Kandidatur überzeugen, erntete dafür spontanen Applaus und Blumen und wurde anschließend auch gewählt.
Laienarbeit
Den Abschluss des zweiten Sitzungstages bildete der Bericht über die Arbeit der Laien. Reinhard Blechschmidt berichtete von der gelungenen Tagung der Laien in Bad Blankenburg und davon, dass die Übernahme der Kosten durch die Konferenz nicht nur erfreulich gewesen sei, sondern auch als große Wertschätzung der Arbeit der Laien wahrgenommen wurde.
Es war der letzte Bericht von Reinhard Blechschmidt, der nach vielen Jahren der Konferenzlaienarbeit sein Amt in neue Hände übergeben hat. „Mit euch Laien zu arbeiten war ein Geschenk“, schloss er seinen Bericht, in dem er die Konferenz und die Gemeinden zu einem geschwisterlichen Miteinander trotz aller Unterschiede ermutigte.
Die anschließende Beratung über einen Antrag aus der Laienversammlung zur Form der BK-Berichte wurde dann doch – der allgemeinen Erschöpfung geschuldet – auf den morgigen Tag vertagt.
Mit einem Abendgebet entließ Felix Süß die Konferenz in die Nacht.
(FSU)