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Tagesgeschehen vom Donnerstag, 4. Juni 2026

Ein Ja hat Gewicht.

Bischof Werner Philipp eröffnete die 59. Tagung der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz. Bezugnehmend auf das Konferenzthema „Ja. Ich will. Gott helfe mir.“ sagte Bischof Philipp: „Ein Ja hat Gewicht. Es eröffnet Möglichkeiten und schafft Verbindlichkeit. Es ist mehr als eine spontane Zustimmung; es beschreibt eine Haltung, mit der Menschen Verantwortung übernehmen und sich auf einen Weg einlassen.“ In diesem Sinn verstehe er die bevorstehende Konferenz. Sie sei ein geistlicher Raum im Sinn von „Holy Conferencing“. Sie lebe von der Gemeinschaft der Glaubenden, vom gemeinsamen Gebet und von der Erwartung, dass Gott selbst durch sein Wort und seinen Geist seine Kirche leitet. „Mögen diese Tage für uns alle zu einer Zeit der Ermutigung, der Begegnung und der geistlichen Orientierung werden.“

Das gesamte Wort zur Eröffnung | PDF-Datei


Es geht um das Gemeinsame

Oberbürgermeister Steffen Zenner begrüßte gleich zu Beginn der Geschäftssitzung die Ostdeutsche Jährliche Konferenz in der Stadt Plauen, in der die Kirchen traditionell eine wichtige Bedeutung hätten. Insbesondere zur Friedlichen Revolution 1989 waren die Kirchen in Plauen bedeutende Orte für die Menschen. Neben der Markuskirche gehörte auch die methodistische Erlöserkirche dazu. Das Konferenzthema »Ja. Ich will. Gott helfe mir.« finde er persönlich sehr ansprechend. In einer Zeit, in der sich viele Menschen aus der Gesellschaft verabschieden und damit „Nein“ zum Miteinander sagen, sei ein »Ja« ein wichtiges Signal. Eine Konferenz sei eine »Synode« - vom Sinn her, ginge es um das Gemeinsame. Dazu wünschte Oberbürgermeister Zenner der gesamten Konferenz Gottes Segen. 


"Ich will hören!“

Bibelarbeit zu 1. Samuel 3 und hörendes Mittagsgebet

Wie kann ich Gottes Wort hören? Was ist überhaupt Gottes Wort?
So fragte Lokalpastor Gerhard Künzel zu Beginn seiner Bibelarbeit.
Gottes Wort erschafft die Welt (Gen 1), Christus ist das lebendige Wort Gottes (Joh 1), Gottes Wort ist anders als menschliches: verlässlicher, wirkungsvoller, effektiver.
Wie wird Gottes Wort für mich lebendig? Fragte Künzel weiter.

Gottes Wort ist schon in der Bibel für Menschen schwer zu verstehen. Als der junge Prophet Samuel seine Berufung erlebt, ist „das Wort Gottes selten unter den Menschen“. Angst und Entfremdung steht hinter dieser Krisenanzeige: Wo Menschen sich von Gott wegfokussieren, können sie schlechter hören, sinken ihr Erwartungen, werden sie unsicher.

Die Gute Nachricht ist: das Wort Gottes existiert weiter, „Die Lampe Gottes war noch nicht verloschen“ (1. Sam 3, 3) Samuel, das von Gott erbetene und von ihm geschenkte Wunschkind, weiß, wo Gott zu finden ist. Er schläft, „wo die Lade Gottes war“.

Künzel wirbt: „Machen wir’s wie Samuel!“. Auf der Suche nach dem Wort Gottes, das uns konkret angeht, können wir erprobte Orte, Zeiten und Übungen nutzen: Kirchen, Stille Zeiten, Gebet, Gespräch mit Menschen, die mit uns glauben.

Zum Hören gehört das Umsetzen. Das braucht oft Mut. Was Samuel Eli zu sagen hat, ist keine schöne Botschaft. Aber: „er sagte ihm alles und verschwieg nichts“.

Zur Unterscheidung, ob ich wirklich Gottes Wort gehört habe oder doch mein eigenes, empfiehlt Künzel 7 Punkte, darunter
-       stimmt das, was ich wahrnehme, mit den Grundwerten der Bibel überein?
-       habe ich Frieden mit dem, was ich höre?
(Die weiteren Punkte s. Gisbert Greshake. Hören auf den Ruf)

Und was ist, wenn Gott schweigt, wenn ich nichts höre?

Dann begegne ich dem Allmächtigen, der ganz anders ist als.
Vielleicht ist sein Schweigen auch schon die Antwort, weil ich längst selbst weiß, was zu tun ist. Oder mein Alltag schließt mich schalldicht gegen Gottes Rufen ab.

Als praktische Übung gegen diese Abdichtung betet die Konferenz ein „hörendes“ Mittagsgebet und bedenkt in 5 Minuten Stille diese beiden Fragen:
Rechne ich gerade wirklich damit, dass Gott zu mir spricht?
Was sagt Gott zu mir?
(KPO)

Zur Bibelarbeit | PDF-Datei



Gemeinsam Kirche sein – in Christus verbunden

Die beiden Superintendenten der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz, Mitja Fritsch und Dr. Thomas Roscher, betonen in ihrem Bericht die Bedeutung eines starken Miteinanders unter dem Leitgedanken „Gemeinsam Kirche sein“. Grundlage ist die geistliche Verbundenheit in Christus, die Einheit trotz unterschiedlicher Perspektiven und Entwicklungen ermöglicht. So ist der Auftrag „gemeinsam Kirche sein“ nicht nur als geistliche Haltung zu verstehen, sondern auch als konkrete Gestaltungsaufgabe. Wie gewinnt Christus vor Ort Gestalt und Raum?

Beide Superintendenten sehen dafür einen notwendigen kulturellen Wandel („Cultural Turn“) als nötig an: Statt den Blick auf schwindende Ressourcen, sinkende Mitgliederzahlen oder strukturelle Herausforderungen zu richten, soll die Kirche ihre Aufmerksamkeit stärker auf vorhandene Stärken, Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten lenken. Gefördert werden soll eine Kultur der Dankbarkeit, der gegenseitigen Wertschätzung, des Lernens voneinander sowie der Mut, Bewährtes weiterzuentwickeln und neue Wege auszuprobieren. Ziel ist es, von einer „Kirche des Mangels“ zu einer „Kirche der Möglichkeiten“ zu werden, die Veränderungen nicht primär als Verlust, sondern als Chance für geistliches Wachstum und neue Formen kirchlichen Lebens versteht. Es geht um Bewegung, nicht um verharrendes Zurück-Schauen. Ganz im Sinne John Wesleys, der gesagt haben soll: „Wenn Gott Großes tun will, verlässt er Pfade des Gewohnten.“

Und dafür braucht es dann auch Entscheidungen! Geistliche Orientierung und strukturelle Verantwortung gehören zusammen. Angesichts begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen sowie gesellschaftlicher Veränderungen wollen beide Superintendenten auf verstärkte Zusammenarbeit, klare Prioritäten und neue Kooperationsräume zwischen Gemeinden setzen. Dazu gehören gemeinsame Distriktstreffen (Zwickauer und Dresdner Distrikt), die Förderung ehrenamtlicher Verantwortung sowie die Weiterentwicklung von Finanz- und Immobilienkonzepten.

Mit Dank nahm die Konferenz den Bericht auf und diskutierte in Kleingruppen und dann auch im Plenum mit folgenden Leitfragen:

    Welche Formen von Enge verlassen wir gegenwärtig?
    Oder anders gefragt: Was lassen wir hinter uns?

    Wo öffnet sich für uns neuer Raum um gemeinsam Kirche zu sein?
    Oder anders gefragt: Was wird und entsteht gerade? 

    Wozu sagen wir gemeinsam: „Ja. Ich will. Gott helfe mir."?
    Oder anders gefragt: Wozu verpflichten wir uns?

In der Aussprache wurde deutlich: Unterschiedliche Perspektiven, Interessen und Wahrnehmungen gehören zur kirchlichen Realität. Entscheidend ist nicht ihr Vorhandensein, sondern der konstruktive Umgang mit ihnen sowie die Frage, wie verbindliche Entscheidungen verantwortungsvoll getroffen werden können. Mit geistlicher Orientierung, verantwortungsvollem Handeln und gegenseitiger Unterstützung will die OJK ihren Auftrag auch in Zeiten des Wandels zukunftsfähig gestalten.

Folgende Anträge der beiden Superintendenten wurden von der Konferenz angeregt diskutiert, schlussendlich mehrheitlich verabschiedet:

„Die Konferenz beschließt, die Entwicklung der Standorte bis zum Jahr 2030 in eine verbindliche Gesamtperspektive zu stellen. Ziel ist eine Konzentration auf wachsende und vertiefende Prozesse und Initiativen. Die andere Seite dieser Konzentration ist eine Reduktion und Konzentration der Standorte im Umfang von ca. 25-30 % bis 2030, entsprechend der erwartbaren Entwicklung der Personalstruktur durch Ruhestandseintritte. Die Verantwortung für konkrete Standortentscheidungen verbleibt bei den Bezirken. Das Kabinett in Abstimmung mit der KFK initiiert diese Prozesse im Rahmen ihrer Zuständigkeiten.“

„Die Konferenz nimmt die laufenden Entwicklungen in den Bereichen Unterstützungskasse und Versorgung der Hauptamtlichen zur Kenntnis und begrüßt die damit verbundene Angleichung an die Regelungen der Regionalkonferenz. Sie beauftragt die Gremien der OJK (Kabinett, KOD, KFK) diesen Weg weiterzugehen.“

(MTR)


Aus der Plenarsitzung…

Bericht des Beauftragten der Superintendenten

Der schriftliche Bericht von Christhard Rüdiger beschreibt die Veränderungsprozesse in der OJK als offenen Weg, der Schritt für Schritt gegangen werden muss. Im Mittelpunkt standen im vergangenen Jahr die Begleitung neuer Kooperationsräume, sehr unterschiedliche Entwicklungen vor Ort und die Frage, wie notwendige strukturelle Veränderungen geistlich verantwortlich gestaltet werden können.

Im Plenum gab C. Rüdiger einen persönlichen Einblick in seine Arbeit mit Bezirken und Kooperationsräumen, die sich zum Teil in anspruchsvollen Prozessen befinden. Seine Aufgabe sei es, beim Sortieren zu helfen, Unsicherheiten auszuhalten und zugleich sichtbar zu machen, was bereits gelungen ist. Wünsche und Befürchtungen sollen Raum bekommen, ohne dass dabei die erreichten Schritte aus dem Blick geraten.

Diese Moderatorenrolle mache ihm viel Freude – auch dann, wenn er gelegentlich selbst zur Projektionsfläche werde. Aus dem Plenum kamen mehrere dankbare Rückmeldungen. Hauptamtliche aus unterschiedlichen Kontexten würdigten besonders sein Zeitmanagement, die gemeinsam erreichten Ergebnisse und die hilfreiche Begleitung vor Ort. Auch die Superintendenten betonten den großen Wert seiner Arbeit. C. Rüdiger wird diese Aufgabe daher weiterhin wahrnehmen.

Theologische Hochschule Reutlingen, Christof Voigt

Der Bericht der THR zeigt eine Hochschule, die sich breit aufstellt. Neben der Theologie gewinnen besonders die Studiengänge Soziale Arbeit und Diakonie sowie Christliche Spiritualität an Bedeutung. Während sich der Bereich Soziale Arbeit und Diakonie erfreulich entwickelt, bleibt die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in der Theologie hinter den Hoffnungen zurück. Zugleich wächst die Nachfrage nach digitalen, hybriden und englischsprachigen Lehrangeboten. Die neuen Gebäude schaffen dafür gute Bedingungen, auch wenn die finanzielle Lage angespannt bleibt.

Christof Voigt berichtete im Plenum von neuen Wegen in der Werbung. Mit kurzen Filmen in lokalen Kinos möchte die Hochschule gezielt junge Menschen aus der Region ansprechen. Einen dieser peppigen Imagefilme bekam auch die Konferenz zu sehen. „Campus mit Herz“, „Menschen mit Haltung“ und „Studieren mit Sinn“ lauteten die zentralen Stichworte. Die Botschaft: Hier darf diskutiert, nachgedacht und hinterfragt werden – offen für neue Perspektiven und mit dem Ziel, Menschen auszubilden, die etwas bewegen.

Zugleich stellte C. Voigt die Frage, ob sich auch das Theologiestudium neu aufstellen müsse: internationaler, offener für weitere Themen und stärker an den Fragen einer veränderten Welt orientiert.

KJW-Ost

Die schriftlichen Berichte und der Beitrag von Jonas Will zeichneten das Bild einer lebendigen und gut nachgefragten Kinder- und Jugendarbeit. Freizeiten, Schulungen und Veranstaltungen laufen vielerorts so gut, dass Teilnehmerzahlen erhöht werden konnten. Das Zeltlager wurde zuletzt sogar verdoppelt. Damit zeigen sich allerdings auch die Grenzen des Machbaren: Zwei Lager in direkt aufeinanderfolgenden Wochen brauchen ausreichend Leitung und können nicht allein von den Referentinnen und Referenten getragen werden. Entsprechend groß war der Dank an alle Ehren- und Hauptamtlichen, die diese Angebote ermöglichen.

Auch die gemeinsam mit der Landeskirche durchgeführte JuLeiCa-Schulung wurde als gelungenes Beispiel guter Vernetzung hervorgehoben. Ein weiterer Dank galt Klara Rochlitzer für die redaktionelle Arbeit an den Sommerandachten-Heften.

Großen Raum nahm erneut das Rahmenschutzkonzept ein. Mehr als 2.000 Mitglieder aus den drei Jährlichen Konferenzen haben inzwischen an Schulung 0 teilgenommen. Die Schulungen 1 sollen möglichst direkt in den Bezirken stattfinden, weil gerade bei diesem Thema ein sensibles und vertrauensvolles Arbeiten wichtig ist. Zugleich bindet die Umsetzung viele Kräfte und verschärft die Frage, wie genügend Zeit für Beziehungsarbeit bleibt.

Personelle Grenzen werden auch an anderer Stelle sichtbar: Eine Jugendkonferenz parallel zur OJK wird 2027 nicht in der bisherigen Form stattfinden können. Dafür ist zu Pfingsten ein Jugendevent für Jugendliche und KU-Teenies geplant. Aus dem KJW-Vorstand wurden Sebastian Mann und Hendrik Walz verabschiedet. Ihnen galt ein herzlicher Dank für Begleitung, Gebet und Mitdenken.

Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter der OJK

Drei Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter gaben einen lebendigen Einblick in die Arbeit der Jugendkreise. Besonders erfreulich sei die inzwischen deutlich bessere Vernetzung untereinander und mit dem KJW, nicht zuletzt durch gemeinsame Erfahrungen wie die JuLeiCa-Schulung.

Daneben benannten sie auch die Herausforderungen: schwankende Teilnehmerzahlen, Leitungswechsel und volle Kalender zwischen Schule, Ausbildung, Studium und Beruf. Umso wichtiger seien verlässliche Unterstützung in den Gemeinden und echtes Interesse vor Ort. Die Jugendlichen würdigten die Begleitung durch das KJW ausdrücklich, während Jonas Will ihnen seinerseits für ihr souveränes Miteinander dankte.

Ihr auch im Bericht benannte Wunsch nach geistlichen Schulungen wurde von der Konferenz aufmerksam aufgenommen. Von den Gemeinden wünschen sie sich vor allem Unterstützung und mehr Möglichkeiten, das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten.

(PWE)


Abendgebet - Atemholen bei Gott

Das Abendgebet leitete Felix Süß unter dem Gedanken: „Gebet ist Atemholen bei Gott.“ Die Konferenz hielt im Tagesgeschäft inne und wandte sich dem zu, der alles trägt und leitet. 

In seinem betenden Impuls nahm Felix Süß Erfahrungen aus der Natur auf und erinnerte daran, dass Gebet dem Leben einen Rhythmus geben kann – wie das Ein- und Ausatmen.

(PWE)


Gott ruft uns zum Perspektivwechsel

»Gott ruft uns zum Perspektivwechsel, raus aus dem Zelt der Begrenzung, wo es manchmal ganz schön eng und ungemütlich zugeht, wo wir uns verletzen, wenn wir anders denken, letztlich getrieben von der Angst um die Zukunft.« Mit diesen Wort lud Pastorin Heidrun Hertig (Eibenstock) die Konferenzgemeinde und viele Besucher aus den umliegenden Gemeinden zum Perspektivwechsel ein. Gott rufe die Menschen seiner Kirche wie einst Abram raus »aus dem Zelt der Begrenzung, wo wir uns sorgen, wie lange reichen unsere Ressourcen noch, wie lange haben wir noch Geld und Kraft?« Diese von Gott geschenkte Weite feierte die Konferenzgemeinde. Schon am Nachmittag wurden Beschlüsse gefasst, die Akzente für den Weg der Gemeinden der Konferenz in den Jahren bis 2030 setzten. Konzentration auf das Wesentliche des Auftrags der Kirche sei angesagt. Nicht der Dienst solle eingeschränkt werden, aber über die Standortperspektiven der kirchlichen Arbeit solle intensiv gearbeitet und entschieden werden. 

Mit ihrer Predigt (1. Mose 15,1-6) erinnerte Heidrun Hertig daran, dass der Weg mit Gott die Perspektive der Verheißung eröffnet. »Plötzlich sieht er die Sterne, das unendliche Weltall: Ein Bild für die Nachkommen, die Gott ihm schenken will. Perspektivwechsel.« Gott lenke den Blick und die Gedanken Abrams weg von der irdisch-menschlichen Sorge um seine Weiterexistenz. Seine bisherige Blickrichtung werde geändert, Gottes Unendlichkeit und damit seine unbegrenzten Möglichkeiten kämen in den Blick.

Pastor Norbert Lötzsch und Pastor Matthias Zieboll vom gastgebenden Vogtlandkonvent leiteten den Gottesdienst. 

Bischof Werner Philipp leitete die Mahlfeier. Matthias Zimmer (Orgel, Piano) und ein Projektchor des Vogtlandkonvents unter Leitung von Katrin Nürnberger bereicherten das Gotteslob. »Herr unser Gott« (Text: Huub Oosterhuis, Musik: Jörg Lehmann) war ein musikalisch gesungenes Bekenntnis am Ende des Gottesdienstes. Wer den Perspektivwechsel wagt, wird mit Freude einstimmen. 

Am Ende ihrer Predigt fragte Heidrun Hertig: »Wagen wir als OJK rauszugehen und auf die Sterne zu schauen? Wagen wir den Perspektivwechsel wie Abram? Wagen wir Gottvertrauen statt Sorge? Ja, ich will. Mit Gottes Hilfe – Das heißt: ich will / wir wollen mit Gottes Hilfe rechnen! Ja, ich will damit rechnen, dass Gott mehr tut, als ich mir denken kann. Ja, ich will glauben, wie Abram – angefochten und dennoch erfüllt von Vertrauen. Auch wenn Abram weiter warten muss, so ist doch sein Gottvertrauen zurückgekehrt. Und der Tag kommt, da wird er geboren – Isaak. Und dann gibt es viel Grund zum Lachen!«

Predigt zu Genesis 15, 1-6 von Pastorin Heidrun Hertig | PDF-Datei