OJK 2017

WILLKOMMEN IN CHEMNITZ!

In der Stadt gibt es zwei methodistische Gemeinden. Die Erlöserkirche in Chemnitz-Hilbersdorf gehört zum Gemeindebezirk Mittelsachsen. Dort ist sie mit den Gemeinden in Freiberg, Flöha und Augustusburg verbunden. Die Friedenskirche auf dem Kaßberg bildet gemeinsam mit der Predigtstelle in Frankenberg den anderen Gemeindebezirk. Gemeinsam haben wir in den vergangenen Monaten die 50. Ostdeutsche Jährliche Konferenz vorbereitet. Nun hoffen wir, dass alles gut gelingt und dass Sie sich in Chemnitz wohlfühlen.

Besonders grüßen wir den neu gewählten Bischof Harald Rückert. Die Ostdeutsche Jährliche Konferenz wird die erste sein, die unter seinem Vorsitz stattfindet. Dafür wünschen wir ihm Gelassenheit, Geistesgegenwart und in allem Gottes Segen für seinen Dienst.

Der Stadt Chemnitz sind im Lauf ihrer Geschichte viele Titel verliehen worden. Sie reichen von „sächsischem Manchester“ und „Ruß-Chams“ über „Karl-Marx-Stadt“ bis hin zur „Stadt der Moderne“. Alle diese Zuschreibungen sind in der Stadt ablesbar. Das industrielle Erbe kann im Industriemuseum in Augenschein genommen werden. Doch auch heute ist Chemnitz ein Zentrum des Maschinen- und Motorenbaus. Schon aus der Ferne kann man Sachsens höchstes Bauwerk sehen, den knapp 302 Meter hohen bunten Schornstein. Er gilt als das höchste Gesamtkunstwerk der Welt und verbindet so die Industrie- mit der Kulturstadt Chemnitz. Kunstausstellungen, Oper und Theater bieten immer wieder Interessantes. Mit der Vergangenheit als sozialistische Vorzeigestadt gehen die Chemnitzer inzwischen entspannt um. Der „Nischel“ gehört genau so zum Stadtbild wie der Rote Turm oder die Schlosskirche.

Die Stadtgründung ist mit der Mönchsregel „Ora et labora – bete und arbeite“ verbunden. Davon lassen sich auch heute Christen bei speziellen Gebetstagen für ihre Stadt motivieren. Die Schlosskirche auf der Höhe über dem Schlossteich erinnert an diese Anfänge. Sie wurde mit dem Benediktinerkloster St. Marien um 1136 gegründet. Viele Kirchen prägen heute das Stadtbild, aber auch andere Religionen sind vertreten. Einmal im Jahr findet eine multireligiöse Stadtrundfahrt statt, bei der sich die besuchten Gemeinden interessierten Besuchern vorstellen. Auch unsere beiden Gemeinden waren schon Stationen auf dieser Tour. In der Stadt gibt es ein gutes ökumenisches Miteinander. Das zeigt sich auch darin, dass wir die Gottesdienste am Konferenzsonntag gemeinsam mit der gastgebenden Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche in St. Markus feiern werden.

Stellvertretend für die beiden Gemeindebezirke grüßen Sie

Thomas Günther, Lothar Kautzsch, Susann Kober
Petra Iffland, Christine Meyer-Seifert, Marcel Tappert
Albrecht Weißbach, Jens Zimmer