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Illustration von Kees de Kort, © Kees de Kort, aus: Bartimäus. Reihe: Was uns die Bibel erzählt, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Tagesberichte vom Mittwoch

Bischöfin Rosemarie Wenner wird von Pastor Stephan Ringeis (r.) und Thomas Dietrich begrüßt

Unseren mit Gottes Willen in Einklang bringen

Ostdeutsche Jährliche Konferenz von Bischöfin Wenner eröffnet

Bischöfin Rosemarie Wenner (Frankfurt) hat heute um 11.00 Uhr die Ostdeutsche Jährliche Konferenz in der Friedenskirche Zwickau eröffnet. In ihrem Eröffnungswort ging sie auf das Thema der Konferenz „Was willst du, dass ich dir tun soll? – Gottes Wille und unsere Entscheidung“ ein. Wie im täglichen Leben so ginge es auch zu dieser Konferenz darum, dass wir unseren Willen mit Gottes Willen in Einklang bringen. Der Mensch lebe im Gegenüber zu Gott und muss sich dabei als Geschöpf begreifen. In den Gottesdiensten, Bibelarbeiten, dem Theologischen Referaten und auch Geschäftssitzungen soll das immer wieder zentraler Punkt sein.

Nach der Eröffnungssitzung nahm die Konferenz mit zahlreichen Ausschusssitzungen ihre Geschäfte auf.

Bischöfin beschenkt

Die gastgebende Gemeinde beschenkte Bischöfin Wenner zur Begrüßung gleich dreifach. Maria Krug übergab ihr das Buch „Ratloser Übergang“ vom ehemaligen Zwickauer Bernd Lutz Lange, eine CD von Kantor Matthias Eisenberg und einen roten Schirm mit der Aufschrift „Z“ wie Zwickau.


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Konferenz weiß, was sie will

Feierlicher Gottesdienst eröffnet Ostdeutsche Jährliche Konferenz

Zum Eröffnungsgottesdienst am Mittwoch Abend in der Zwickauer Frie-denskirche wusste die Konferenzgemeinde sehr genau zu sagen, was sie von Gott will: „Erbarme dich unser“, „erneuere uns“ und „hilf uns zu dienen“ waren die Bitten, die im gemeinsamen Sündenbekenntnis während des Gottesdienstes laut ausgesprochen wurden. Mit dem Konferenzthema „Was willst du, dass ich dir tun soll?“ bekamen diese Worte zur Feier des heiligen Abendmahles einen neuen Klang.

Bischöfin Rosemarie Wenner, die das Abendmahl leitete, hatte zuvor den Mitgliedern der Konferenz gewünscht, sie mögen diese Tagung nutzen, sich und die Kirche nach Gottes Willen neu auszurichten.

Pastor Norbert Lötzsch ermunterte die Konferenz darauf in seiner Predigt zu Markus 10,46-52 dem Beispiel des blinden Bartimäus zu folgen. Von Jesus gefragt, wusste Bartimäus sehr genau zu sagen, dass er sich wünschte, sehen zu können. Dabei hatte Bartimäus den Mut aufs Ganze zu gehen und sprach einen eigentlich vermessenen Wunsch ungeschützt aus. Norbert Lötzsch zeigte auf, dass Jesus selbst diese Bitte als den Grund dafür benannte, der Bartimäus tatsächlich wieder sehend machte. Mit ihrer Bitte um Gottes Erbamen, Erneuerung und Mut zum dienen folgte die Konferenzgemeinde schließlich Bartimäus.

Die TeilnehmerInnen der Konferenz und ihre Gäste tragen sicherlich manchen Wunsch an die Konferenz, für die Gemeinden, aus denen sie entsendet wurden, und für die Kirche insgesamt in ihren Herzen. Es ist gut zu wissen, was man will. Diese Erkenntnis nehmen sie aus dem Eröffnungsgottesdienst mit und den Mut, dem hörenden Gott und einander ihre Bitten zu sagen.