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Zwickau - traditionsreicher Konferenzort

     1966

Im Vorfeld der Kirchenvereinigung

Die Jährliche Konferenz vom 7. bis 12. Juni stand unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Friedrich Wunderlich. Er erlebte entscheidende Jahre seiner Kindheit in Zwickau. Für alle Gottesdienstbesucher war es ein bewegender Augenblick, als er von seinem ehemaligen Sonntagsschullehrer begrüßt wurde und der Bischof ihn in seine Arme schloss.

Die Konferenz stand schon im Zeichen der für 1968 geplanten Ver¬einigung von Evangelischer Gemeinschaft und Methodistenkirche. Ausdruck der herzlichen Bruderschaft schon vor der Vereinigung war die Teilnahme von Superintendent Johannes Falk an der Konferenz. Er amtierte auch bei der Ordination zweier Pastoren mit. Voll Freude und Dankbarkeit wurde verzeichnet, dass an manchen Orten bereits Vereinigungen von Gemeinden stattgefunden haben.

Viele Glieder aus den erzgebirgischen, vogtländischen und thüringischen Kirchgemeinden nahmen an den Abschlußgottesdiensten teil. Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche hatte der Friedenskirche die benachbarte lutherische Moritzkirche wieder zur Verfügung gestellt.

Nach dem Erscheinen der revidierten Lutherbibel und "angesichts des Schwundes an Bibelkenntnis unter den Christen unserer Tage" wurde zu einem "Jahr der Bibel" in den Gemeinden aufgerufen. Das Ziel sollte sein: "Kein Methodist ohne tägliche Bibel¬lese! Keine methodistische Familie ohne Familienandacht! Keine Zusammenkunft von Arbeits- und Jugendkreisen unserer Gemeinden ohne biblische Einleitung! Keine Gemeinde ohne intensive Werbung für ihre Bibelstunde! Kein Büchertisch ohne reichhaltiges Sortiment von Bibeln!"

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