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Zwickau - traditionsreicher Konferenzort

     1951

Ein Konferenzsonntag mit Taufe

Die Konferenz tagte vom 17. bis 22. Juli. Den Vorsitz hatte Bischof J. W. Ernst Sommer. Es war die einzige seiner kurzen Amtszeit, die er in Zwickau leitete. Nach dem Tod von Bischof Dr. Melle 1949 war er zum Bischof gewählt worden. Im Herbst 1952 starb er.

Zur Jährlichen Konferenz hielt der Bischof einen Vortrag über: "Das Wesen der Methodistenkirche und ihre Stellung zur Allianz". Darin hieß es: "Das, was den Methodismus ausmacht, liegt nicht in seiner Lehre, in seinen Meinungen, sondern darin, daß er in seinem Leben den Herrn Jesus Christus verherrlichen möchte."

Die Konferenz fand unmittelbar nach dem Evangelischen Kirchentag in Berlin statt, der zwei Tage vor Beginn der Jährlichen Konferenz endete. An seiner Gestaltung war Bischof Dr. J. W. Sommer stark beteiligt. Seine Predigt zum Abschluss-Sonntag in der Berliner Marienkirche hatte einen so starken Eindruck hinterlassen, dass der Pfarrer der Kirche ihn bat, beim nächsten Besuch in Berlin wieder in der Marienkirche zu predigen.

Zum Ordinations-Gottesdienst am Konferenzsonntag gehörte diesmal auch eine Taufe. Das Kind eines Ordinanden, Siegfried Trommer, der in den Missionsdienst ging, wurde getauft.

Zu den Konferenzgästen gehörten die Oberin Ruth May vom  Diakonissenwerk "Martha-Maria" Nürnberg, Direktor Ernst Bräunlich vom Diakonissenwerk "Bethanien" Hamburg und der Stuttgarer Superintendent Georg Haug. Mit ihren Grußworten ermutigten sie die Konferenzgemeinde. Am weitesten angereist war Missionarin Else Schwab, die beeindruckend von ihrem Dienst in Japan und auf Sumatra berichtete.

Zu den Gottesdiensten am Konferenz-Sonntag waren annähernd 4000 Leute aus sächsischen und thüringischen Gemeinden gekommen. Allein vierzig Busse wurden gezählt. Die Gottesdienste fanden am Vormittag und Nachmittag in zwei Kirchen statt, der Friedenskirche und der benachbarten lutherischen Moritzkirche.

In beiden Kirchen wurde am Schluss nach dem Verlesen der Dienstzuweisungsliste - die damals noch "Bestellungsliste" genannt wurde, das "Herrlichkeitslied" gesungen.

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