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Zwickau - traditionsreicher Konferenzort

     1940

Ein Jahr nach Kriegsbeginn

Die Jährliche Konferenz tagte vom 6. bis 9. Juni unter Vorsitz von Bischof Dr. Otto Melle. Zur Situation im ersten Kriegsjahr heißt es in einem Gemeindebericht: "Obwohl wir Kirchenfeindschaft allenthalben sehen und auch Christusfeindschaft sich immer schärfer ausprägt, haben wir viel zu danken. Man hat uns in unserer öffentlichen Tätigkeit nirgends gehindert, unsere Gottesdienste sind auch von Fremden noch immer gut besucht." Die gastgebende Gemeinde hatte ein zwölfseitiges repräsentativ gestaltetes Programm drucken lassen. Es wurde gegen eine Gebühr von 40 Pfennigen abgegeben. Im Vorwort schrieb der damalige Gemeindepastor Martin Funk: "Unsere Gemeinde, als Muttergemeinde des sächsischen Methodismus, möchte auch diesmal, wenn auch unter erschwerten Verhältnissen, herzliche Herbergs- und Gastfreundschaft üben."

Die Konferenz begann am Donnerstag nachmittag. Auch die Abende waren öffentliche Konferenzsitzungen, zu denen die Berichte der Superintendenten und Ausschussberichte gegeben wurden. Zum Abschluss der Konferenz am Sonntag nachmittag gab es einen festlichen Gottesdienst, den Gemischte Chöre und Männerchöre, Posaunenchor, ein Musikquartett und Solisten gestalteten. Insgesamt waren es 13 musikalische oder gesanglichen Beiträge. Hinzu kamen die Gemeindelieder.

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