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Zwickau - traditionsreicher Konferenzort

     1932

Konferenz mit Selbstverpflegung

Die Jährliche Konferenz, sie war inzwischen die von "Mitteldeutschland" geworden, tagte vom 6. bis 10. Juli in der Friedenskirche. Den Vorsitz führte Bischof D. Dr. John Nuelsen, der für ein weiteres Jahrviert von der Generalkonferenz dazu berufen worden war.

Im Jahr zuvor konnte die Friedenskirche eingeweiht werden. Ihre Adresse damals: Robert-Blum-Straße. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie in Lessingstraße umbenannt.

Laut Beschluss des Konferenz-Finanzausschusses hatte jeder selbst für die Verpflegung zu sorgen. Die Gemeinde bereitete für die Teilnehmer, die das wünschten, einfache Mahlzeiten zu, für die aber ein kleiner Preis zu zahlen war: für das Mittagessen 80 Pfennige und für Abendbrot mit Tee 70 Pfennige. Eine Tasse Kaffee kostete 10 Pfennig. Kuchen gab es zum Selbstkostenpreis. Das erste Frühstück erhielten die Konferenzgäste wie bisher üblich unberechnet in ihren Quartieren. Ein zweites Frühstück war nicht vorgesehen. Nur am Donnerstag, dem ersten vollen Konferenztag, wurde für alle gekocht.

Ein Eintrittspreis von 30 Pfennigen wurde für die Ernst-Gebhardt-Feier am Sonntag Nachmittag erhoben. Der Schlussgottesdienst, der zugleich auch Ordinationsgottesdienst war, fand am Abend statt.

Am Sonnabend wurde ein "Vaterländischer Abend" gehalten. Den Vortrag in ihm hielt der damalige Direktor des Predigerseminars in Frankfurt/Main, Dr. Otto Melle, zum Thema: "Weltmethodismus und Reparationsproblem".

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